Chronik I von 1954 - 2004

 

Die nachstehende Chronik unseres Vereins wurde zur Erstellung einer Festschrift im Jubiläumsjahr 2004 zusammengetragen und verfasst von August Schimpf.

Sie umfasst die Vereinsgeschichte vom Gründerjahr 1954 bis 2004.

Weitergeführt wurde sie von Helmut Herrgen.

1954

Mit der Vorbesprechung eines Gründungsausschusses am 29.03.1954 im Nebenzimmer des Hotels „Tivoli“ wurden die Weichen gestellt zur Gründung des LCO Edenkoben.
Anfang April wurde die Bevölkerung von Edenkoben und Umgebung durch Rundschreiben eingeladen, an der Gründungsversammlung am 07. April um 20,30 Uhr „im großen Saal des Café Ludwig“ teilzunehmen. 57 Männer und Frauen folgten der Einladung. Anwesend waren auch der Vorsitzende des Leichtathletik-Verbandes Pfalz, Gerd Hornberger und die in Landau wohnende ehemalige Olympiateilnehmerin Käthe Krauß. Gleichzeitig wurde die erste Vorstandschaft gewählt mit dem 1. Vorsitzenden, Studienrat Emil Jöckle aus St. Martin.
Am Freitag, den 9. April fand die erste Vorstandssitzung im Clubhaus der SVE im Rappen statt. 500 DM Startkapital und verschiedene Geräte wurden vom Verband als Erstausstattung zur Verfügung gestellt. Für die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen wurde beschlossen: Aktive und passive Mitglieder über 18 Jahre als Monatsbeitrag 1,00 DM, aktive Mitglieder von 15 bis 17 Jahren 25 Pfennig und Mitglieder vom vollendeten 12. Lebensjahr bis zum 15. Lebensjahr ohne Beitrag. Der Verein meldete sich als Mitglied beim Sportbund Pfalz und beim Leichtathletik-Verband Pfalz an. Die Erstellung einer Vereinssatzung
wurde in die Wege geleitet.
 Am Dienstag, den 13. April um 18,30 Uhr fand das erste Training für Alterssportler, Aktive und Jugend auf dem Sportplatz „Rappen“ in Edenkoben statt. Der erste Trainingsabend war mit 54 Teilnehmern und unter großer Zuschauerbeteiligung erfreulich gut besucht. Weitere Einträge im Buch des Schriftführers: 20.04.54: 54 Teilnehmer, 23.04.54: 76 Teilnehmer, 27.04.54: 54 Teilnehmer. Die Beteiligung am Training wurde immer größer und am 25. Mai wurde mit 86 Teilnehmern eine Rekordzahl erreicht. In den Übungsstunden wurden die Vereinstrainer des öfteren durch die Verbandssportlehrerin Käthe Krauß unterstützt. Erste Sportfeste wurden besucht und zwar in St. Martin, Landau, Herxheim, Kandel und vor ca. 2000 Zuschauern in Frankenthal. Eine Beteiligung beim Werderbergsportfest des TV Edenkoben war selbstverständlich.

Der LCO wurde mit Wirkung zum 28. Juni in den Sportbund Pfalz aufgenommen. Weitere Wettkämpfe in Zeiskam und Nussdorf wurden besucht. Ein Vergleichskampf in Bellheim gegen den dortigen VfL wurde ausgetragen.   Die Teilnahme an den Grenzlandtagen in Kandel wurde zum Höhepunkt der Saison. Bei den in Kaiserslautern stattfindenden Landesjugend- meisterschaften wurde der erste Pfalztitel durch Bärbel Allmeling im Hochsprung der weibl. Jugend B errungen. Das Amtsgericht in Edenkoben teilte mit, dass der LCO in das Vereinsregister eingetragen wurde. Ein weiterer Vergleichskampf wurde gegen den TSV Kandel ausgetragen.
Am 10. Oktober wurden die ersten Clubmeisterschaften veranstaltet und am 13. November folgte ein Clubabend in kleinem Rahmen (wegen fehlender Mittel) mit Übergabe von Preisen und Urkunden. Gleichzeitig wurde der „Club-Meister 1954“ (Edgar Roth) geehrt. Aus dem Clubabend im kleinen Rahmen wurde eine Veranstaltung im Saale des Café Ludwig mit Programm und anschließendem Tanz. Die Grüße des Leichtathletik-Verbandes überbrachte Verbandstrainerin Käthe Krauß. Für das Wintertraining wurde vom SWFV die Südwesthalle zur Verfügung gestellt, eine Trainingsstätte, wie sie besser nicht anzutreffen war.

1955

Der LCO bewährte sich auch als Ausrichter von Sportwettkämpfen. Ihm wurde die Ausrichtung der Kreis-Waldlaufmeisterschaften des Kreises Landau übertragen, die rund um das „Rosengärtchen“ stattfanden. Kurzfristig musste wegen der schlechten Boden- verhältnisse auch die „Hänge-matte“ mit einbezogen werden. Die Bahnwettkämpfe begannen mit der Bahneröffnung in Landau, dem Vergleichskampf Kandel – Herxheim – LCO in Kandel und den VII. Südwestdeutschen Kampfspielen in Landau. Weiter ging es im Juni mit den Kreismeisterschaften in Landau, wobei der LCO sechs Kreistitel gewann. Sportfeste in Ramberg, auf dem Werderberg, in Germersheim, Ludwigshafen und Heidelberg brachten weitere Erfolge dem noch jungen LCO. Pfälzische Jugendmeister wurden Fritz Ehresmann über 400 m der männl. Jugend in 53,3 Sek. (VL 52,3) und Bärbel Allmeling im Hochsprung der weibl. Jugend mit 1,40 m. Schlagzeilen in der örtlichen Presse wie: Der LCO in Mühlacker und beim ASV Böchingen, der LCO in Mannheim und in Nussdorf oder der LCO beim Sportfest in Spirkelbach waren in den Sommermonaten an der Tagesordnung. „Germersheim siegte vor Edenkoben im Fünfstädtekampf“ war die Schlagzeile über dem Bericht über einen Vergleichs- kampf der fünf Leichtathletikvereine von Germersheim, Bellheim, Kandel, Herxheim und Edenkoben im Germersheimer Rheinstadion.
 Vier LCO-ler waren in der Pfalzmannschaft beim Jugendvergleichskampf zwischen dem Saarland und der Pfalz in Speyer im Einsatz. Dabei stellte Fritz Ehresmann mit 50,5 Sek. über 400 m einen neuen Pfalzjugendrekord auf. Rudolf Münz, Bärbel Allmeling und Jürgen Lederle waren die weiteren LCO-Sportler.
Zum Saisonausklang wurde wieder der LCO-Clubmeister geehrt. In diesem Jahr war es Fritz Ehresmann, dem der Wanderpreis überreicht wurde. Mit einem Unterhaltungsprogramm mit Tanz wurde im Saale des Café Ludwig der Saisonausklang gefeiert. Fritz Ehresmann und Bärbel Allmeling bekamen die Bestennadel des DLV. Ehresmann für seinen 4. Platz in der Deutschen  Besten- liste über 400 m und Allmeling für Platz 27 im Hochsprung. Das Wintertraining in der Südwesthalle begann wieder Anfang November.

 

1956

Inzwischen wurde das Trainerteam ab und zu vom Verbandstrainer Erwin Huber, der seit dem vergangenen Jahr auf der Ludwigshöhe wohnte, unterstützt. Bei einem Hallensportfest in der Hasslocher Pfalzhalle wurden beachtliche Ergebnisse erzielt, was auf eine gute Vorbereitung in der Trainingshalle auf der Ludwigshöhe schließen ließ. Kreiswaldlaufmeisterschaften in Herxheim, Bahneröffnungswettkämpfe in Neustadt, Sportfest in Mannheim und den VIII. Südwestdeutsche Kampfspiele waren der Auftakt für die Saison 1956. Kreismeisterschaften in Landau, Sportfest in Worms und Werderbergsportfest waren Stationen auf dem Weg zu den Pfalzmeisterschaften der Junioren und Jugend, wo der LCO mit drei Titeln erfolgreich war. Fritz Ehresmann über 400 m in 50,5 Sek, Gunter Polster über 1000 m der Jugend in 2:38,0 Min. und Bärbel Allmeling im Hochsprung der weibl. Jugend mit 1,40 m waren die Gewinner. Berufungen in die Pfalzmannschaften waren die Folge.
Höhepunkt im Monat August waren die Grenzlandtage in Kandel, wobei der LCO erstmals die 10 x 200 m Staffel vor den Mannschaften aus Landau, Kandel und Herxheim in neuer Bahnrekordzeit gewinnen konnte. Weitere schöne Erfolge wurden bei Sportfesten in Neustadt, Annweiler und Landau erzielt, wobei in Landau gleichzeitig Ausscheidungswettkämpfe stattfanden, um die Teilnehmer am Kreisvergleichskampf Kreis Landau gegen Kreis Hagenau zu ermitteln. Großen Anteil am Erfolg der Landauer Kreismannschaft hatten die nominierten LCO-Sportler. Einen großen Erfolg errang Gunter Polster, der bei den Deutschen Jugend- meisterschaften in Paderborn den 6. Platz über 3000 m in 8:58,2 Minuten belegte. Erneut Clubmeister, ermittelt durch einen Sechskampf, wurde Fritz Ehresmann vor Rudolf Münz. Die Ehrung erfolgte wieder bei einem Clubabend im Saale des Café Ludwig. Das Wintertraining in der Halle des SWFV wurde wieder aufgenommen. Die Aktiven und Jugendlichen konnten mit einem Bus der Oberlandbahn auf die Ludwigshöhe fahren. Im November wurde die fällige Generalversammlung mit Neuwahlen abgehalten. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Alfred Münz gewählt.

 

 

1957

Mit viel Elan wurden die ersten Wettkämpfe im neuen Jahr bestritten. Hallensportfeste in der alten 18-er Kaserne in Landau und der Messehalle in Pirmasens brachten schöne Erfolge. Bei den Kreis- und Landeswaldlaufmeisterschaften wurden weitere gute Platzierungen erzielt. Das Training wurde wieder aus der Halle ins Freie verlegt und zwar auf den Sportplatz im Rappen. Der Bau der neuen Sportanlage auf der Ludwigshöhe verzögerte sich noch.
Im April kam es dann zum Startschuss des 1. Oberhaardter Staffellaufs auf der Villastraße zwischen Landauer Weg und Rosengärtchen. Rund 300 Zuschauer erlebten bei Regenwetter spannende Wett- kämpfe. Bei den Männern und der männl. Jugend A mussten je 10 Läufer auf unterschiedlichen Strecken 3000 m zurück legen. Die männl. Jugend B und die weibl. Jugend stellten je 8 Läufer/innen je Staffel. Nach den Bahneröffnungswettkämpfen kamen die Kreismeisterschaften und brachten schöne Erfolge. Einen Vergleichskampf gegen den VfR Frankenthal gewann die Mannschaft des LCO mit 54:44 Punkten, wobei die Läufer des LCO ihren Gegnern weit überlegen waren. Für den Rückkampf gegen den Kreis Hagenau im Elsaß wurden wieder etliche LCO’ler nominiert, der aber bei den Männern wegen Fehlens der Leistungsträger Ehresmann und Münz verloren ging. Weitere Sportfeste, wie Grenzlandtage in Kandel, ein Clubkampf der kombinierten Mannschaft vom ASV Landau/LCO gegen VfL Sindelfingen und einem Club aus Holland, Sportfeste in Nussdorf und Neustadt waren weitere Stationen des Sommers. Gunter Polster, Mittelstreckentalent des LCO, wurde für den Junioren-länderkampf Frankreich gegen Deutschland in Macon eingeladen. Fritz Ehresmann wurde wieder wie in den vergangenen beiden Jahren Clubmeister. Mit einem fröhlichen Beisammensein beim „Herbstfest der Oberhaardter Leichtathleten“ im Saale des Café Ludwig mit Gästen vom ASV Landau und den Vorständen der Edenkobener Vereine SVE, TVE und Skiclub klang die Saison 1957 aus.

 

 

1958

Das Jahr 1958 stand unter keinem guten Stern für den Club. Durch berufliche Abwesenheit (Ehresmann, Münz, Polster), Grundwehrdienst (Steigert, Schimpf) und Studium (Platz und Kettenbach) wurde die Männermannschaft stark dezimiert. Trotzdem ging im April der 2. Oberhaardter Staffellauf über die Bühne. Phönix  Ludwigshafen war in allen Klassen siegreich. Bei den Männern konnte der LCO, nochmals mit allen Assen angetreten, hinter dem Zweit- plazierten TSG Heidelberg Platz 3 belegen. Ab Mai konnte das neue Stadion auf der Ludwigshöhe benutzt werden. Das Stadion wurde unter der Mithilfe der amerikanischen Truppen (Planierung) unter großem finanziellem Aufwand durch den Südwestdeutschen Fußballverband und mit Zuschuss des Leichtathletik-Verbandes Pfalz für die Laufbahn errichtet. Die neue Laufbahn wurde mit einem Clubkampf gegen den Heidelberger TV 1846 eingeweiht. Eine weitere Bewährungsprobe bestand das neue Stadion bei den Kreis- meisterschaften des Kreises Landau. Ein Höhepunkt war wiederum die Grenzlandstaffel, die der LCO vor Kandel, Landau und Herxheim gewann. Es folgten Vergleichskämpfe in Herxheim gegenHerxheim, Nussdorf, Rheinzabern und Jockgrim und im Edenkobener Stadion gegen den FK Pirmasens. Der Vergleichskampf zwischen den Kreisen Landau und Hagenau fand in diesem Jahr in Edenkoben statt. Viele LCO-Sportler wurden in die Kreismannschaft berufen. Als Saisonabschluss wurden wieder die Vereinsmeisterschaften ausgetragen mit Fritz Ehresmann als Sieger bei den Männern, Gerd Wilhelmi bei der Jugend A, Gerd Stauch bei der B-Jugend und Klaus Müller bei den Schülern. Ein Clubabend wie in den vergangenen Jahren fand nicht statt.
 

 

1959

Bei den Bahneröffnungswettkämpfen in Landau war nur eine kleine Mannschaft des LCO am Start. Ein Clubkampf gegen eine Nachwuchsmannschaft von Phönix Ludwigshafen wurde bei den Männern knapp verloren und bei der Jugend kam es zum Endstand von 38,5:38,5 Punkten. Bei der „Phönix-Nachwuchsmannschaft“ waren immerhin so gute Leute wie Masurat, Kocher und Appel dabei. Schöne Erfolge bei der Stadioneinweihung in Bellheim und bei den Kreis- meisterschaften im Edenkobener Stadion wurden mit immerhin sieben Einzeltiteln errungen. Wolfgang Ziegler wurde Pfalz- Jugendmeister über 800 m. Wieder war das neue Stadion „Ludwigshöhe“ Schauplatz eines Clubkampfes. Diesmal waren die TSG Hassloch und der HC Bad Dürkheim Gegner der LCOMannschaft. In diesem Jahr wurde leider „nur“ Platz 2 bei der Grenzland-Staffel belegt. Aber der Vergleichskampf LCO gegen TSV Kandel konnte mit 62:48 Punkten gewonnen werden. Zum Saisonabschluss standen nochmals Vergleichskämpfe auf dem Programm. Zum einen der Rückkampf der Kombination ASV/LCO gegen den VfL Sindelfingen auf der Ludwigshöhe und zum zweiten ein Vergleich gegen den FK Pirmasens und den Heidelberger TV von 1846. Der Vergleichskampf gegen die Sindelfinger Sportfreunde endete mit einem Tanzabend der Wettkämpfer und der Gäste im Café Ludwig. Verbunden mit den Clubkämpfen waren immer Wertungen für die DMM/DJMM. Bei der Generalversammlung wurde Alfred Münz als Vorsitzender bestätigt. In der vorgestellten Jahresbilanz wurde von Stolz, aber auch von Wehmut berichtet. Einerseits Stolz über die vielen, guten Leistungen, andererseits aber Wehmut über die vielen Abgänge von Sportlern, die zum Studium, Wehrdienst oder aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung standen. Aber gute Aussichten für das kommende Jahr verhießen die guten Jugendlichen, die in die Aktivenklasse aufrückten. Erstmals fanden keine Clubmeisterschaften statt und deshalb auch kein Clubabend.
 

1960

Bahneröffnungen in Sindelfingen und Landau waren die ersten Wettkämpfe im neuen Jahr. Bahneinweihung in Waldfischbach, Südwestdeutsche Kampfspiele und Kreismeisterschaften in Landau (10 Siege) waren weitere Stationen. Ein Vergleichskampf in Heidelberg gegen den HTV, der klar gewonnen wurde, und die Berufung von Rudolf Münz und Fritz Ehresmann in die Pfalzmannschaft mit Wettkämpfen in Neustadt und St. Georgen waren Höhepunkte im Monat Juni. Der Monat Juli begann mit einem Paukenschlag:  Rudolf Münz wurde Pfalzmeister der Aktiven über 100 m. Münz und Ehresmann wurden nominiert durch den LVP für die Pfalz- mannschaft um den Pokal der Freundschaft gegen Saar, Elsass, Luxemburg und Lothringen. Wolfgang Ziegler wurde Pfalz- Juniorenmeister über 400 m in 50,9 Sek. Der LCO belegte den 2. Platz bei der Grenzlandstaffel. Die 4 x 100 m –Staffel des LCO lief beim Internationalen Sportfest in Ludwigshafen gegen die Deutsche National-Staffel mit den Läufern Cullmann-Hary -Mahlendorf und Lauer. Der LCO bekam 10 m Vorsprung genau wie die Staffeln aus Kornwestheim und dem KSC. Platz 3 noch vor dem KSC war ein großartiger Erfolg und ein tolles Erlebnis. Bei der Stadioneinweihung in Annweiler war der LCO erfolgreichster Verein. Wolfgang Ziegler war bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Kassel am Start. Bei einer Sportwerbeveranstaltung, ausgerichtet vom LCO auf der Ludwigshöhe, mit Gästen aus Ludwigshafen, Kaiserslautern, Landau und aus Stuttgart wurde hervorragender Sport geboten. Mit einem Sieg des Kreises Landau endete der traditionelle Vergleich gegen Hagenau. Bei der Saisonabschlussbilanz wurde bedauert, dass Sportwart Willy Schmidt und Schülertrainer Kurt Mengler wegen beruflicher Veränderungen ihre Funktionen aufgaben.

1961

Bei der internationalen Bahneröffnung im Mannheimer Stadion gewann der LCO die 4x200 m Staffel  (auf einer 500 m Bahn) vor den Vereinen Kickers Stuttgart, VfR Mannheim und Phönix Ludwigshafen.Drei LCO-Sportler (Münz, Ehresmann, Ziegler) vertraten die Pfalz im Vorkampf um den „Pokal der Freundschaft“ in Straßburg. Überlegen wurde die Grenzlandstaffel mit neuem Bahnrekord von 3:54,0 Min. gewonnen, vor den Vereinen Germersheim, Kandel und Reichshoffen. Am Weinfestsamstag veranstaltete der LCO wieder ein Werbesportfest im Stadion Ludwigshöhe. Viele gute Ergebnisse wurden bei den verschiedenen Kreis- und Pfalzmeisterschaften und bei Sportfesten in der näheren und weiteren Umgebung e rzielt, sodass wieder eine erfolgreiche Saisonbilanz gezogen werden konnte.
 

1962

Erstmals wurde wieder eine Mannschaft des LCO bei den Kreiswaldlaufmeisterschaften erwähnt, die erfolgreich in die neue Saison startete. Erfreulich war, dass sich nach einem erfolgten Generationswechsel neue Namen von Nachwuchsathleten hervor taten. Mit recht bescheidenen Erfolgen wurden die Kreis- und Landesmeisterschaften bestritten, da die bisherigen Spitzenathleten teils durch berufliche Abwesenheit, aber auch durch Studium und Wehrdienst nicht zur Verfügung standen. Die Leichtathletikwerbeveranstaltung auf der Ludwigshöhe mit vielen Spitzenathleten aus dem ganzen Südwestdeutschen Raum und mit Gästen vom CF Barcelona, wurde wiederum ein großartiger Erfolg und eine Werbung für die Leichtathletik.
 

 

1963

Die Kreismeisterschaften sahen nochmals die alte Garde des LCO in Aktion. Sie konnte auf den Sprintstrecken sowie im Weitsprung und im Kugelstoß Siege erringen. Mit guten Leistungen setzte sich der Nachwuchs des LCO in Szene. Die Schülermannschaft des LCO war stärkstes Team beim Kreisschülersportfest in Herxheim. Hier machte sich die Trainingsarbeit unseres Nachwuchstrainers Rudolf Münz bemerkbar. Bei der Generalversammlung stellten sich erfreulicherweise einige jüngere Mitglieder zur Verfügung. Die Posten des 2. Vorsitzenden, des Kassenwarts, des Schriftführers und des Sportwarts konnten neu besetzt werden.

 

1964

Das Jahr 1964 begann mit dem Kreiswerfertag, den Kreiswaldlaufmeisterschaften, der Bahneröffnung in Germersheim, den Kreismehrkampfmeisterschaften in Edenkoben und den Kreismeisterschaften in Landau. Schöne Erfolge gab es bei den Aktiven, aber auch bei der Jugend und den Schülern machte sich der Aufwärtstrend bemerkbar. Bei den Schülerrunden-kämpfen des Kreises Landau lagen die Mannschaften der Schüler und Schülerinnen A an erster Stelle. In der Gesamtwertung rangierte der LCO an Platz zwei hinter dem TV Nussdorf. Ein Schülervergleichskampf LCO - TV Maikammer - TV Rhodt konnte vom LCO klar gewonnen werden.

1965

Das neue Wettkampfjahr 1965 sah bei den Sportfesten fast nur noch Jugendliche und Schüler am Start. Kreiswaldlauf, Bahneröffnung Dudenhofen, Nationales Sportfest in Lachen-Speyerdorf, Südwestdeutsche Kampfspiele in Landau, Pfalzmehrkampf- meisterschaften, Pfalzmeisterschaften, Kreis-meisterschaften und Herbstsportfest in Mußbach waren die Stationen der Saison. Der jüngste Nachwuchs war mit gutem Erfolg beim Kreis- Schüler-Sportfest in Herxheim am Start.
 

 

1966

Nach der Saisoneröffnung mit einem Hallensportfest in Pirmasens standen Wald- bzw. Geländeläufe in Göllheim und Sausenheim auf dem Programm. Nach den Kreiswaldlauf- meisterschaften wurde die Form bei Bahnsportfesten in Lachen-Speyerdorf und auf dem Werderberg getestet. Kreismeisterschaften und Kreismehrkampfmeisterschaften wurden mit mehr oder weniger gutem Erfolg besucht. Bei Bahneröffnungs-wettkämpfen mit dem TV Nussdorf machte sich hauptsächlich bei der B-Jugend ein Aufschwung bemerkbar. Bei Schülerrundenkämpfen gegen den TV Rhodt war für den LCO die Spitze zufriedenstellend, aber die Breite sah den TV Rhodt im Vorteil. Bei den Vereinsmeisterschaften waren 35 Teilnehmer am Wettkampf beteiligt. Mit 27 Absolventen war der LCO Sieger im Sportabzeichenwettbewerb auf Kreisebene. Die so gewonnenen 100 DM wurden für die Renovierung der Aschenbahn im Stadion Ludwigshöhe verwendet.
 

 

1967

Als Motivation für die kommende Saison stand im März ein „Knödelessen“ in der Buschmühle auf dem Programm. Bei der Generalversammlung im April wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Nach 11 Jahren Vorsitz bat Herr Münz auf seine Wiederwahl zu verzichten. Neuer Vorsitzender wurde Hermann Maino. Auch die restlichen Vorstandsposten wurden mit überwiegend jüngeren Mitgliedern besetzt. Bei Hallenwettkämpfen, bei Waldläufen landesweit und im Kreis wurden gute Ergebnisse erzielt. Durch gute Leistungen beim Kreiswerfertag und beim Internationalen Sportfest in Lachen-Speyerdorf machten Rita Göring und Hans Höffel auf sich aufmerksam. Der Lohn war die Berufung in die Pfalzauswahl der Jugend. Ein Schüler- vergleich mit dem TV Rhodt wurde klar von unserem Nachbarverein gewonnen. Bei den erstmals ausgetragenen Südpfalzmeisterschaften war der LCO zwar mit einer kleinen Mannschaft, aber mit gutem Erfolg beteiligt. Vier „Südpfalzmeister“ waren die Ausbeute mit weiteren guten Platzierungen. Die Sportabzeichenaktion, im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, fand großen Anklang. Erstmals wieder, als überregionale Veranstaltung wurde ein „Oberhaardter Läufertag“ im Stadion Ludwigshöhe veranstaltet, der mit 130 Teilnehmern hervorragend besucht war. 46 Bewerber, so viele wie noch nie, erwarben das Deutsche Sportabzeichen, darunter viele Teilnehmer aus der Edenkobener Bevölkerung die unserem Aufruf gefolgt waren. Das Wintertraining fand ab sofort in der neuen Turnhalle der Grund- und Hauptschule statt. Zu Beginn des Wintertrainings wurde eine neue Gruppe gegründet. „Sport für Ältere“ oder die sogenannte „Altersriege“ nahm unter Willi Kräh den Trainingsbetrieb auf. Zum Jahresabschluss wurde wieder der beliebte Film- und Diaabend im Nebenzimmer des Hotels Engel veranstaltet. In der Jahresbestenliste des Deutschen Leichtathletikverbandes belegte Rita Göring im Speerwerfen der weibl. Jugend B den 10.Platz.
 

 

1968

Für seine Verdienste im LCO wurde Alfred Münz zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Urkunde überreichte der Vorsitzende Hermann Maino anlässlich des „Knödelessens“ in der Buschmühle. Kreiswaldlauf und verschiedene Werfertage folgten zu Anfang der Saison mit recht guten Erfolgen. LCO-Mitglieder beteiligten sich an der Schneeschädenbeseitigung. Die Schüler des LCO gewannen einen Vergleichskampf gegen den TuS Wollmesheim. Rita Göring wurde Pfälzische Jugend- und Juniorenmeisterin im Speerwerfen. Bei den Vereinsmeisterschaften beteiligten sich 48 Sportler. Hervorragende Besetzung und Spitzenleistungen gab es beim 2. Oberhaardter Läufertag. Rita Göring wurde LCO- Wanderpreisgewinnerin. Die Zahl der Prüfungen für das Sportabzeichen ging erheblich zurück.
 

 

1969

Die Freiluftsaison wurde mit der Crosslauf-Serie in Dudenhofen eröffnet. Bei der General- versammlung wurde die bisherige Vorstandschaft wiedergewählt. Erstmals seit Bestehen des Vereins wurden die Mitgliedsbeiträge erhöht. Durch gute Ergebnisse zu Anfang der Saison machten Rita Göring und Klemens Grißmer auf sich aufmerksam. Als Lohn erfolgte die Berufung in die Pfalzmannschaft. Bei den Bahneröffnungswettkämpfen waren leider nur noch sechs LCO´ler am Start. Im Juni und September gab es die ersten beiden Treffen mit unseren Sportfreunden aus Lauffen. Ebenfalls im September fand der 3. Oberhaardter Läufertag statt. Im November wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, weil einige Posten neu besetzt werden mussten.

 

 

1970

In Folge der mangelnden Betreuung in der vergangenen Saison wechselten namhafte Athleten zu Nachbarvereinen. Bei den Wettkämpfen der Aktiven und Jugend waren nur noch kleine Teams am Start, aber Neuzugänge bei Schülern und Schülerinnen gaben zu berechtigten Hoffnungen Anlass.

 

1971

Mit Beginn des Jahres schloss sich der LCO der Leichtathletikgemeinschaft „Oberhaardt – Landau – Speyer“, kurz LGO Landau-Speyer genannt, an. Man hoffte mit diesem Schritt weiteren Abgängen zu anderen Vereinen vorzubeugen und den eigenen Mitgliedern bessere sportliche Möglichkeiten, vor allem mit den anderen LG-Mitgliedern zusammen, zu bieten. Die neue Saison begann demnach auch recht vielversprechend mit schönen Erfolgen in der neuen Gemeinschaft. Viele Veranstaltungen wurden besucht und zusammen mit den LG-Sport- kameraden mehrere Vergleichskämpfe um DMM-Punkte durchgeführt. Die LG war im Bezirk Südpfalz dominierend und spielte auch auf Pfalzebene eine bedeutende Rolle. Die Wett-kämpfer des LCO konnten sich in der Gemeinschaft gut behaupten. Beim Saisonabschluss mit dem traditionellen Knödelessen wurde mit Renate Lintz die beste Sportlerin der Saison geehrt und durch Bürgermeister Bollenbach mit einer Gedenkmünze der Stadt Edenkoben ausgezeichnet.

 

1972

Im neuen Jahr wurde der TV Nussdorf als weiterer Verein in die LG aufgenommen. Von den LCO-Wettkämpfern waren hauptsächlich die B-Jugendlichen erfolgreich. Der Zusammenschluss der vier Vereine hat aber auch gezeigt, dass sehr viel Mehrarbeit, in der Hauptsache auf die ehrenamtlichen Funktionäre, hinzugekommen ist.
 

 

1973

Bei der im Monat März fälligen Generalversammlung mit Neuwahlen wurde Jürgen Meyer anstelle von Hermann Maino zum 1.Vorsitzenden gewählt. Jürgen Meyer übernahm von Hans Höffel zusätzlich die Funktion als Pressewart. Der neu gewählte Vorsitzende versprach, sich um eine Intensivierung des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens innerhalb des Vereins zu kümmern. Eine Aktion „Sportabzeichen“, wie in den vorangegangenen Jahren üblich, wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, im Herbst bei einem Ball die errungenen Sportabzeichen feierlich zu verleihen. Neben den sportlichen Aktivitäten wurden auch Aktionen durchgeführt, die nichts mit Sport zu tun hatten, z.B. im Monat Mai eine „Mondscheinwanderung“, die großen Zuspruch fand, und deren Wiederholung gewünscht wurde. Eine ganze Reihe von Terminen wurde für die nächste Zeit bekannt gegeben, so z.B. Vereinsmeisterschaften für Schüler, Jugend, Aktive und Senioren mit anschließender Nachtwanderung, Städtevergleichskampf gegen Bexbach , im August erstmals eine Vereinsfahrt mit dem Bus durch Elsass und Vogesen, zwei Tage zum traditionellen Vergleichskampf nach Lauffen und im November ein Sportlerball für alle Edenkobener. Zwischendurch wählten die Edenkobener Sportvereine einen „Sportbeauftragten“, der die Interessen der Vereine gegenüber der Stadt vertreten sollte. Einstimmig wurde der 1. Vorsitzende des LCO damit beauftragt. Der Städtevergleich gegen Bexbach fand ohne Sportler des LCO statt, da von Seiten der Bexbacher Leichtathleten keine Wettkämpfe organisiert wurden. Die Nichtteilnahme des LCO wurde mit verständlichem Ärger seitens der Stadt aufgenommen. Die Fahrt in die Vogesen wurde mangels Interesse abgesagt. Nach einem kurzzeitigem Rücktritt des 1. Vorsitzenden sowie des Sport- und Kassenwarts wurde die Vorstandschaft wieder vervollständigt und nur das Amt des Schriftführers neu besetzt. Als Abschluss und Höhepunkt fand im vollbesetzten Saale des Hotel Tivoli der erste Sportlerball des LCO statt. Die Überreichung der Sportabzeichen und eine große Tombola ergänzten das Programm. Mit der Tanzkapelle „Mike and the Lonelies" hatte der LCO als Veranstalter einen guten Griff getan.
 

 

1974

Auf Initiative von Jürgen Meyer wurde vom LCO in Zusammenarbeit mit dem Pfälzerwaldverein, unter Mitwirkung einiger handwerklich begabter Mitglieder, ein Clubraum neu gestaltet. Der Raum befand sich am Ludwigsplatz im ehemals „evangelischen Kindergarten“ und wurde seitens der Stadt gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung gestellt. Die Eröffnung wurde mit einem zünftigen Schlachtfest gefeiert. Auch die sportlichen Erfolge konnten sich sehen lassen. Nach einem intensiven Wintertraining konnte der LCO bei den Bezirkswaldlaufmeisterschaften 11 Titel, z.T. in Mannschaften der LG, gewinnen. Im Clubraum wurde ein Tischtennisturnier mit 24 Teilnehmern ausgetragen, am Ende stand Wolfgang Epp als Sieger fest. Drei LCO-Sportler, Thomas Höffel, Michael Gorski und Stephan Grißmer, wurden mit einer Berufung in die Pfalz- mannschaft zum Pokal der Freundschaft nach Belgien belohnt. Anlässlich des „rheinland- pfälzisch-burgundischen Freundschaftstreffens“, wurde vom LCO in Zusammenarbeit mit dem Sportbund Pfalz erstmals ein Volkslauf veranstaltet. Etwa 60 Läufer aller Altersklassen gingen an den Start. Neu gebildet hatte sich eine Volkslaufgruppe, alles Aktive, die nicht mehr regelmäßig an Bahnveranstaltungen teilnahmen, sondern sich mehr dem Langlauf mit Breitensportcharakter verschrieben hatten. Im zweiten Anlauf konnte der Vereinsausflug in die Vogesen mit Erfolg durchgeführt werden. Zum Saisonabschluss zog man die beste Bilanz seit langer Zeit. Mit 11 Pfalzmeistertiteln und 19 Südpfalzmeisterschaften war der LCO so erfolgreich wie seit langem nicht mehr. Der Sportlerball als Jahreshöhepunkt war erneut vor ausverkauftem Saal ein voller Erfolg. Nach dem Ausscheiden des TSV Speyer aus der LG starteten nun die drei verbliebenen Vereine ASV Landau, TV Nussdorf und LCO unter dem Namen LGO Landau -TVN in die neue Saison.
 

 

1975

Gesellige Auftakte waren eine Kappensitzung im Clubraum gefolgt von der Teilnahme am Fastnachtsumzug des KV Frohsinn durch Edenkoben. Erste Erfolge gab es wiederum für die Langläufer bei den Bezirkscross- und Pfalzcrosslaufmeisterschaften in Landau und Kaiserslautern. Bei der Generalversammlung wurde die bisherige Vorstandschaft fast vollzählig wiedergewählt. Im April wurde mit Start und Ziel auf der Ludwigshöhe der 1. Internationale Volkslauf des LCO gestartet. Mit fast 500 Teilnehmern waren auch viele Hobbyläufer aus Edenkoben und Umgebung am Start. Für die Schlagzeile des Frühjahres sorgte Hermann Schwarzwälder beim  100 km-Lauf in Biel/Schweiz. Als 368. von 4500 Läufern kam er nach 12:31:26 Stunden ins Ziel. In der laufenden Saison waren die LCO - Athleten wieder mit neun errungenen Pfalzmeisterschaften recht erfolgreich. Beim Weinfest im September war der LCO mit einem Weinstand vertreten. Stephan Grißmer und Jürgen Jörg waren 1975 die Wander- preisgewinner. Auch Alfons Blumenstiel meisterte die 100 Km bei einem Lauf in Unna/ Westfalen. Zum Saisonabschluss stand der 3. Sportlerball auf dem Programm und für die Aktiven ein Fußballspiel gegen die Sportkameraden vom ASV Landau. Neu lief beim LCO die Aktion „Lauf – Treff“ an. Mit rund 50 Teilnehmern bei der Eröffnung konnte man diese Veranstaltung als gelungen bezeichnen. Bei einem kalten Buffet wurde der Dank des Vereins an die Helfer bei den vielfachen Veranstaltungen abgestattet.
 

 

1976

Die Wettkämpfe im neuen Jahr begannen unter einem neuen LGNamen. Nunmehr nannte sich die Startgemeinschaft „LG Landau- Oberhaardt-TVN“. Der 3. Internationale Volkslauf fand mit 500 Teilnehmern wieder eine gute Resonanz. Gute bis sehr gute Ergebnisse brachten die LCO-Sportler von den verschiedenen Wettkampforten mit nach Hause. Auch die Langläufer (10 km, 25 km und Marathon) machten immer mehr von sich reden. Richard Nebel stellte in Unna einen neuen Vereinsrekord über 100 Km auf mit 12:00:47 Stunden. Die Beteiligung am Weinfest mit großem Festzelt am Schafplatz und der Sportlerball waren die letzten Aktivitäten des Jahres. Stephan Grißmer und Jürgen Jörg wurden wieder Wanderpreisgewinner. Am Jahresende veranstaltete der LCO erstmals einen Silvesterball im Tivoli.
 

 

1977

Die Startgemeinschaft mit dem ASV Landau und dem TV Nussdorf hatte sich aufgelöst Jeder Verein startete wieder unter seinem eigenständigen Namen in die neue Saison. Über 600 Teilnehmer gingen beim 3. Int. Volkslauf auf der Ludwigshöhe an den Start. Richard Nebel blieb erstmals unter 10 Std. beim 100 Km Lauf in Unna und verbesserte seinen eigenen Vereinsrekord aus dem Vorjahr auf 9:50:43 Stunden. Insgesamt war es, nach der Trennung von den LG-Partnern, eine durchwachsene Saison, was das Abschneiden der Aktiven betraf. Besser waren die Jugendlichen und Schüler des Vereins. Wanderpreisgewinner wurden bei den Aktiven Bernhard Grißmer, bei der Jugend Thomas Kitzler und bei den Schülern Hans-Joachim Moll. Schwungvoll ging die Saison mit dem Sportlerball zu Ende und ganz zum Abschluss gab es noch ein Schlachtfest für die Helfer bei den Veranstaltungen des Jahres.

 

1978

730 Läufer(innen) waren am 4. Internationalen Volkslauf am Start. Bemerkenswerte Leistungen konnten bei anderen Sportfesten nicht verzeichnet werden. Der 6. Sportlerball war wieder ein voller Erfolg. Wanderpreisgewinner wurden Bernhard Grißmer bei den Aktiven, Holger Schwaab bei der Jugend und Josef Moll bei den Schülern mit insgesamt 50 gewerteten Wettkämpfen. Abschlussfeiern für die Jugend und die Schüler im Pfadfinderheim und das Schlachtfest für die „Großen“ beendeten das Jahr.

1979

Zum ersten Mal führte eine Herrenwanderung mit 11 Teilnehmern über 2 Tage nach Lindelbrunn. Bei Neuwahlen wurde die Vorstandschaft im Jubiläumsjahr stark verjüngt. Beim 5. Int. Volkslauf des LCO konnten nur noch 550 Teilnehmer gezählt werden. Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums veranstaltete der LCO ein Seniorensportfest auf der Ludwigshöhe. Eine Mannschaft des LCO beteiligte sich am „Europa – Lauf“ von Germersheim nach Straßburg zum Europaparlament. Im Juni wurde das Vereinsjubiläum mit einem Festakt gefeiert, zu dem viele „Ehemalige“ den Weg nach Edenkoben fanden. Ein Nachtreffen für Gründungsmitglieder fand guten Zuspruch. Gabi Gerach, Bernd Kurz, Hermann Maino, Hermann Schwarzwälder und Joachim Schmidt gewannen die Wanderpreise in ihren Altersklassen. Eine „Findigkeitsfahrt“ und der 7. Sportlerball waren die Abschlussveranstaltungen im Jubiläumsjahr.
 

 

1980

36 Läufer vertraten den LCO bei den Waldlaufmeisterschaften der Südpfalz in Harthausen. 520 Volksläufer starteten zum 6. Volkslauf auf der Ludwigshöhe. Die Wanderpreise blieben fast alle bei den Vorjahresgewinnern. Der Sportlerball, der achte in Folge, war wieder ausverkauft und ein voller Erfolg für den LCO. Die 2. Orientierungsfahrt war gleichzeitig Abschluss der Saison 1980.
 

1981

Hermann Schwarzwälder nahm an den Weltbestenkämpfen der Senioren in Neuseeland teil. Nach Welt- bzw. Europameisterschaften in Göteborg, Athen, Helsinki und Rom war diesmal der fünfte Erdteil sein Reiseziel für sportliche Wettkämpfe. Gesellschaftlicher Höhepunkt war eine mehrtägige Fahrt in den Frankenwald. Wanderpreisgewinner 1981 waren: Bernhard Grißmer bei den Aktiven, Werner Roth bei der Jugend und Laurenz Peschke bei den Schülern. Richard Nebel, Hermann Maino und Hermann Schwarzwälder waren die Gewinner bei den Senioren. Ehrungen und Showeinlagen standen im Mittelpunkt des 9. Sportlerballes.

1982

Ein sportliches Erlebnis für alle Teilnehmer wurde die „Laufstaffette“ in die Edenkobener Patenstadt Dinkelsbühl. 19 Langläufer waren erreichten nach ca. 12 Stunden Dinkelsbühl und legten dabei ca. 230 km zurück. Nach dem Empfang der Läufer am Stadttor wurde mit dem Einmarsch aller Teilnehmer ins Stadion das Sportwochenende eröffnet. Im gleichen Jahr ging eine gemischte Staffel des LCO mit vier Sportkameraden von anderen Vereinen beim 24-Stunden-Lauf in Mörlenbach/Odenwald an den Start. Ein 2. Platz in der Gruppe B mit zurückgelegten 408,98 Km war das Endresultat. Wanderpreisgewinner wurden wieder Bernhard Grißmer und Werner Roth, bei den Schülern Andy Klimm, bei den Senioren ging der Pokal an Hans Höffel, Herman Maino und Hanna Wackenhut. Der 10. Sportlerball mit Ehrungen war wieder ein schöner Jahresabschluss. Die 4. Orientierungsfahrt wurde Rekordbeteiligung durchgeführt. Werner Roth belegte über 400 m der männl. Jugend B den 16. Platz in der Deutschen Bestenliste.

 

1983

Werner Roth wurde auf Grund seiner guten Platzierungen in den D-Kader des LVP berufen. Die sportlichen Aktivitäten erfuhren in diesem Jahr einen schmerzlichen Rückgang; in der Jahreswertung waren nur noch sieben Aktive, fünf Jugendliche, 14 Schüler und Schülerinnen und 17 Seniorensportler aufgeführt. Erstmals seit 10 Jahren war der Sportlerball nicht ausverkauft.
 

 

1984

Ein Aufwärtstrend machte sich vor allem bei den Schülern bemerkbar. In der Jahreswertung gab es folgende Teilnehmerzahlen an den verschiedenen sportlichen Veranstaltungen: sieben Aktive, sechs Jugendliche, 19 Schüler und Schülerinnen und 11 Seniorensportler. Eine Vielzahl gesellschaftlicher Veranstaltungen wie Pfingstfahrt, Orientierungsfahrt, Vereinsausflug nach Trier, Dia-Abend, Sportabzeichenverleihung und Mitgliederehrungen konnten durchgeführt werden – der Sportlerball leider nicht mehr.

 

1985

In der Generalversammlung übernahm Hermann Maino zum zweiten Mal das Amt des 1. Vorsitzenden. Ein Aufschwung der sportliche Aktivitäten konnte nur im Schülerbereich verzeichnet werden. Die Jahresauswertung 1985 nennt sieben Aktive, einen Jugendlichen, 38 Schüler und Schülerinnen sowie neun Senioren.

 

1986

Das neue Edenkobener Stadion wurde eingeweiht. Der LCO veranstaltete zur Einweihungsfeier Kurz -, Mittel- u. Langstreckenläufe auf der neuen Kunststoffbahn, an denen sich Vertreter namhafter pfälzischer Vereine beteiligten.

1987

Auch im Jahr nach Inbetriebnahme des neuen Stadions konnte noch keine wesentliche Mehrbeteilung im Trainingsbetrieb festgestellt werden. Beim Sportwochenende mit der Partnerstadt Dinkelsbühl wurde bei Beteiligung eingeladener Sportler mit 2,12 m im Hochsprung der Männer durch Ralf Neunzling vom SV Otterberg ein hochkarätiger Stadionrekord aufgestellt.
 

 

1988

Erfreulicher Auftakt in die neue Saison war der Gewinn von zwei Bezirkstiteln durch LCO-Sportler, denen ein Titelgewinn bei den Pfalz-Schüler-Meisterschaften in der 3x800 m Staffel der Schülerinnen (Steffi Sander, Nicole Vogel und Manja Münch) sowie weitere gute Platzierungen folgten. Mehr Zuwachs im Sportbetrieb blieb aus, aber die verbesserten Trainingsbedingungen im neuen Stadion machten sich durch Leistungssteigerungen bemerkbar.
 

 

1989

Im Alter von 85 Jahren verstarb unser Ehrenvorsitzender Alfred Münz. Die A-Schülerinnen des LCO gewannen verschiedene Bezirks- und Pfalztitel. Steffi Sander wurde in Neuwied Rheinland- Pfalz-Schülermeisterin über 2000 m in 7:05,10 Minuten. Beim 11. Seniorensportfest führte der Tod eines Sportlers zum Abbruch der Veranstaltung. In der Jahreswertung wurden sechs Aktive, vier Jugendliche, 38 Schüler und Schülerinnen und 11 Senioren registriert. Der Mitgliederstand war auf knapp 200 angewachsen.
 

 

1990

Obwohl die Jahreswertung nur sechs Aktive, vier Jugendliche, 31 Schüler/innen und 11 Senioren aufwies, konnte die Mitgliederzahl gering erhöht werden.
 

 

1991

Trotz weiteren Ansteigens der Mitgliederzahl zu Beginn des Jahres auf erfreuliche 228 blieb die Zahl der aktiv Sporttreibenden unverändert. In der Rangliste der Jahresbesten erschienen vier Aktive, sechs Jugendliche, 34 Schüler/innen und 12 Senioren.

 

 

1992

Während der Winterpause wechselten fünf leistungsstarke Aktive und Jugendliche zum ASV Landau. Um so erfreulicher waren die Ergebnisse der Volks- und Langläufer in einer immer größer werdenden Gruppe. Ebenfalls erfolgreich waren die Senioren in den Sprint- und Wurfdisziplinen. Die Schülerabteilung, betreut von Isolde Meier bei den Mädchen und Peter Graf bei den Jungen, erfreute sich reger Beteilung. Die sogenannte „Minigruppe“ wurde von Gabi Höffel geleitet und fand regen Zuspruch. Viel Arbeit brachte für die Verantwortlichen im Verein die bevorstehende 25. Begegnung mit unseren Sportfreunden aus Lauffen. Verschiedene Aktivitäten wurden vorbereitet (Bericht an anderer Stelle). In der Saison- abschlusstabelle waren nur noch ein Aktiver, ein Jugendlicher, 7 Senioren, aber Dank der guten Arbeit in den Trainingsgruppen erfreulicherweise 44 Schüler und Schülerinnen verzeichnet.
 

 

1993

Das neue Jahr begann mit der Generalversammlung und Neuwahlen. Als neuer 1. Vorsitzender wurde Peter Graf, Hans Höffel zum 2. Vorsitzendenden gewählt. Erste Erfolge auf Bezirksebene verzeichnete die Schülerabteilung. Im Stadion wurden die bestehenden Geräteräume erweitert und mit einem Funktionsgebäude (Toiletten, Wirtschafts- und Besprechungsraum) überbaut. Steigende Zahlen konnten in der Abschlusswertung der Saison verzeichnet werden: drei Aktive, ein Jugendlicher, 15 Senioren und 58 Schüler und Schülerinnen. Eine weitere Bestätigung der intensiven Trainingsarbeit. Der Mitgliederstand war am Ende des Jahres auf 286 angewachsen.
 

 

1994

Eine Reihe von besonderen Veranstaltungen wies auf das 40-jährige Bestehen des Leichtathletik-Club-Oberhaardt hin. Den Auftakt bildete ein Ehrungs- und Helferabend, bei dem Ehrungen durch den Sportbund Pfalz und den Leichtathletik-Verband Pfalz vorgenommen wurden. Des weiteren wurde eine Wochenendfreizeit in der Bildungs- und Freizeitstätte Heilsbach angeboten. 47 Kinder im Alter von 8-14 Jahren mit fünf Betreuern und Betreuerinnen erlebten schöne und erlebnisreiche Tage. An einer Tagesfahrt nach Limburg/Lahn nahmen 50 Personen teil. Als sportliche Veranstaltung übernahm der LCO die Ausrichtung der Bezirksmehrkampfmeisterschaften im Weinstraßenstadion. Zum Jahresabschluss waren in der Punkteliste vier Aktive, ein Jugendlicher, 10 Senioren und 62 Schüler/innen verzeichnet. Auch in diesem Jahr war somit ein Aufwärtstrend bei den Schülern zu verzeichnen. 364 Mitglieder gehörten laut Statistik dem Verein an.
 

 

1995

Nach der Mehrarbeit im Jubiläumsjahr wurde im neuen Jahr der Aufwand etwas verringert. Trotzdem wurden weitere sportliche Erfolge erzielt. Im September veranstaltete die Läufergruppe des LCO erstmals den Rietburg – Berglauf. Am 2. Oktober wurde unser langjähriger Vorsitzende und Ausschussmitglied Herman Maino zu Grabe getragen. Ein herber Verlust für unseren Verein, denn Hermann Maino hatte immer ein offenes Ohr für alle Belange, besonders für die der Jugend. Die Jahresabschlusstabelle zeigte folgendes Bild: zwei Aktive, zwei Jugendliche, sechs Senioren und inzwischen 84 (!) Schüler und Schülerinnen beteiligten sich im Laufe der Saison an Wettkämpfen für unseren Verein. Ein Zeichen für die intensive und erfolgreiche Jugendarbeit. Die Mitgliederzahl war auf 426 Personen angewachsen.

 

 

1996

Die Saison 1996 verlief in gesellschaftlicher Hinsicht ohne große Höhepunkte. Die Arbeit der Verantwortlichen lief kontinuierlich weiter. Dank der großartigen Schülerarbeit mehrten sich die sportlichen Erfolge. In der Wanderpokalwertung waren zwei Aktive, sechs Jugendliche, 14 Senioren und 75 Schüler und Schülerinnen vertreten. Im Bericht der Sportwartin für die Generalversammlung war zu lesen, dass das Jahr 1996 im sportlichen Bereich eines der erfolgreichsten war. Den größten Erfolg erreichte Norbert von Dungen als Deutscher Vize- meister in der Seniorenklasse M 60 über 200 m. 441 Mitglieder unterstützten den LCO zum Jahresende.
 

 

1997

Mittlerweile füllte eine feste Reihe von Veranstaltungen des Jahresablauf: Ehrungs- und Helferabend, Herrenwanderung, Generalversammlung, Seniorensportfest, Vereinsmeister- schaften, Rietburg-Berglauf, Vereinsausflug ins Neckartal, Besuch bei unseren Sportfreunden in Lauffen. Lothar Leder stellte beim Rietburg- Berglauf den Streckenrekord auf. Unsere Sportler sorgten dazwischen immer wieder mit hervorragenden Ergebnisse bei verschiedenen Veranstaltungen in der Pfalz für Schlagzeilen. Nach der Ernennung von Alfred Münz zum Ehrenvorsitzenden im Jahre 1968 wurde eine weitere Vereinsehrung ausgesprochen. August Schimpf wurde anlässlich seines 60. Geburtstages für seine Verdienste zum Ehrenmitglied des LCO ernannt. Der Mitgliederzuwachs war weiterhin steigend. 451 Mitglieder gehörten dem Verein zum Jahresende an. In die Jahresabschlusswertung kamen drei Aktive, sieben Jugendliche, 12 Senioren und 73 Schüler und Schülerinnen.
 

 

1998

Bei Hallen- und Crossveranstaltungen sorgten die LCO-Schüler für die ersten guten Ergebnisse. Die schon zur Tradition gehörenden Vereinsveranstaltungen wurden auch zu Beginn dieses Jahres durchgeführt. Bei der Mitgliederversammlung gab es einen sehr positiven Bericht über die sportlichen Aktivitäten aller Gruppen des Vereins zu vermelden. Die Auswertung der Pfalz-Bestenliste zeigte, dass der LCO mit 106 Nennungen bei den Plätzen 1 – 10 mit zu den erfolgreichsten Vereinen in der Pfalz im Jahr 1997 gehörte. Vereinsmeisterschaften, Seniorensportfest, Sportwochenende mit Gästen aus Dinkelsbühl und Rietburg-Berglauf mit Pfalzmeisterschaften waren Veranstaltungen, die die Verantwortlichen und Mitglieder des LCO in der Organisation zu meistern hatten. Auch die sportlichen Ergebnisse der Saison zeigten einen weiteren Aufwärtstrend in den einzelnen Abteilungen. Ein Senior, 10 Jugendliche und 85 Schüler und Schülerinnen nahmen im Laufe der Saison an Wettkämpfen teil.
 

1999

Bei der Generalversammlung wurde August Schimpf nach dem Verzicht von Peter Graf auf Wiederwahl zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. 268 Nennungen in der Südpfalz-Bestenliste und 105 Platzierungen in der Pfalz-Bestenliste zeugten von der hervorragenden sportlichen Arbeit im vergangenen Jahr. Eine besondere Ehrung für den LCO gab es im Sportabzeichen- wettbewerb durch den Sportbund Pfalz. In der Klasse II, (400 bis 600 Mitglieder) wurde mit 73 verliehenen Sportabzeichen der 1. Platz belegt und somit war der LCO Wanderpreisgewinner im Jahr 1998 vor dem ABC Ludwigshafen. Sehr gute Plätze wurden bei Rheinland-Pfalz- Meisterschaften, Pfalz- und Bezirksmeisterschaften im Laufe der Saison belegt. Die Vereins-meisterschaften, das Seniorensportfest und ein gut besuchter Rietburg-Berglauf waren die organisatorischen Herausforderungen des Sommers. Mit den Abschlussveranstaltungen für die Schüler (Übergabe der Ehrungen für Wanderpreisgewinner, Sportabzeichen, Mehrkampfnadel) wurde der Übergang in das Wintertraining gefeiert. Die Zahl der aktiven Sportler (Wettkampfteilnehmer) ist gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben.

2000

Neben den traditionellen Veranstaltungen wurde im Jahr 2000 mit Sportlern aus der Edenkobener Partnerstadt Etang-sur-Arroux erstmals eine sportliche Begegnung arrangiert. Eine Gruppe der LCO-Langläufer reiste mit Pkw bis ca. 70 Km vor Etang, um zusammen mit den französischen Gastgebern die Strecke zum Ziel, in einzelnen Teilabschnitten laufend, zurückzulegen. Über die sportliche Leistung hinaus bleibt die gastfreundliche Bewirtung unserer Sportler im Gedächtnis. Die sportliche Ausbeute unserer Wettkampfmannschaft war, wie eigentlich immer in den letzten Jahren, überaus zufrieden stellend. Thomas Koch wurde Rheinland-Pfalz-Meister in der Schülerklasse M 15 über 300 m Hürden in 45,36 Sekunden. Weitere Titel bei den Pfalz- und Bezirks-Meisterschaften konnten gewonnen werden.
 

2001

„Spitzenposition des LCO in der Südpfalz im Jahr 2000“ war die Schlagzeile zum Jahresbeginn 2001. Nach Auswertung der Bezirksbestenliste stand der LCO mit insgesamt 321 Nennungen weit vor dem an zweiter Stelle liegenden TV Bad Bergzabern (150) an erster Stelle. Die anstehende Generalversammlung mit Neuwahlen brachte in der Zusammensetzung der Vorstandschaft keine Veränderungen. Der LCO zählte 521 Mitglieder. Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge war erforderlich, weil der Sportbund die Mindestsätze angehoben hatte. Nach ausgiebiger und engagierter Diskussion beschloss die Versammlung mit knapper Stimmen- mehrheit die Erhöhung der Beiträge, bei gleichzeitiger „Glättung“ wegen Einführung des Euro. Mit der Überreichung der Ehrennadel des Landkreises an August Schimpf und Jürgen Meyer wurde deren ehrenamtliches Engagement durch die Landrätin Frau Riedmaier anerkannt. Außer den bekannten LCO-Veranstaltungen war der Club Ausrichter der Pfalz-Staffelmeisterschaften 2001 deren Organisation die Anerkennung der Verantwortlichen des Leichtathletik Verbandes fand.
 

 

2002

Der LCO verteidigte die im letzten Jahr errungene Spitzenposition mit 301 Nennungen in der Südpfalz-Bestenliste 2001. Dank positiver Berichte des Vorsitzenden und der Sportwartin und ausgeglichener Bilanz verlief die Mitgliederversammlung harmonisch, auch wenn ein leichter Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen war. Als Anerkennung für die gute Organisation der Pfalz-Staffel-Meisterschaften im Vorjahr wurde dem LCO auch die Ausrichtung der Bezirks-Staffel-Meisterschaften übertragen. Gute Ergebnisse gab es beim Sportwochenende in Dinkelsbühl. Einen neuen Teilnehmerrekord vermeldete der 8. Rietburg-Berglauf. Beim erstmals in dieser Saison ausgeschriebenen Ligacup, bei dem alle Bezirksmeister- schaftsplatzierungen von Aktiven, Jugendlichen und A-Schülern gewertet werden, belegte der LCO hinter dem TV Bad Bergzabern den zweiten Platz.
 

 

2003

Aus den Presseberichten Anfang des Jahres ist zu entnehmen, dass der LCO im Jahr 2002 seinen Spitzenplatz in der Südpfalzbestenliste an den stark nach vorne drängenden TV Bad Bergzabern abtreten musste. Der TVB hatte sich um 133 Nennungen gesteigert. Im Frühjahr fanden Neuwahlen statt, wobei sich die Vorstandschaft praktisch komplett noch einmal zur Verfügung stellte, um das 50-jährige Vereinsjubiläum vorzubereiten. Hinzu gewählt wurden vier neue Ausschussmitglieder, dieser damit gleichzeitig aufgestockt und verjüngt. Im März wurde zum zweiten Mal nach 1959 der Verbandstag des Pfälzischen Leichtathletik Verbandes im Edenkobener Kurpfalzsaal durchgeführt. Dabei wurden auch drei LCO-Mitglieder für ihre jahrelange Vereinsarbeit ausgezeichnet. Isolde Meier erhielt die Ehrennadel des Pfälzischen Leichtathletikverbandes in Silber, Inge Hormuth und Jürgen Meyer bekamen die Ehrennadel des Deutschen Leichtathletikverbandes in Silber überreicht. Anfang Mai war der LCO Gastgeber für die Bezirksmeisterschaften der Aktiven, Jugend und Schüler A im Weinstraßenstadion. Eine neu gebildete Walkinggruppe hat seit Mai das Training aufgenommen. Die kontinuierlichen Leistungssteigerungen der letzten Jahre fanden 2003 ihren vorläufigen Höhepunkt. Bei den Bezirksmeisterschaften konnten 29 Siege verbucht werden. Die verschiedenen Pfalzmeister- schaften sahen insgesamt 14 LCOler als Titelträger, 28 mal gab es zweite Plätze und 25 mal wurden die Edenkobener Leichtathleten Dritte. Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften holte man zwei Siege, fünf zweite Plätze und sieben dritte. Bei den Bezirks-Mehrkampf- Meisterschaften zeigten unsere Jugendlichen Top-Mannschaftsleistungen. So stellten unter anderem Melanie und Jasmin Barthel, Julia Ressemann, Julia Loskyll und Sarah Wernicke mit 9.478 Punkten einen neuen Pfalzrekord im Mannschaftsvierkampf auf. Am Schluss dieser Veranstaltung stand der LCO erstmals als Ligacup- Gewinner fest.

2004

Das Wettkampfjahr 2004 begann mit einem Paukenschlag. Bei den Pfälzischen Hallenmeisterschaften in Ludwigshafen erkämpften sich unsere Nachwuchsathleten insgesamt sechs Titel. Julia Ressemann (Weitsprung Schülerinnen A und 60 m Hürden mit 4,88 m bzw. 9,37 Sek.), Michael Meier (400 m Jugend A in 53,98 Sek.), Melanie Barthel (Weitsprung Jugend B mit 5,25 m), die 4 x 200 m Staffel der weiblichen Jugend B ( Ressemann, Barthel, Barthel, Loskyll mit 1:53,98 Min.) und die 4 x 200 m Staffel der weiblichen Jugend A (Timm, Mayer, Heckmann, Langfinger mit 1:59,60 Min.) sind die neuen Meister. Doch damit nicht genug! Eine Woche später schlugen die LCO-ler noch einmal zu. Bei den Rheinlandpfalz-Meisterschaften, die ebenfalls in der Ludwigshafener Halle ausgetragen wurden, fuhr das Team mit drei Siegen, zwei Silber – und drei Bronzemedaillen nach Hause zurück. Irina Timm (60 m Hürden Jugend A – 9,72 Sek.), Melanie Barthel (Weitsprung Jugend B – 5,30 m) und Lucas Schreieck (1500 m Jugend B – 5:00,59 Min.) waren die glücklichen Gewinner. Julia Ressemann (60 m Hürden Jugend B – 9,17 Sek.) und die 4 x 200 m Staffel der Jugend B (Ressemann, Barthel, Schreieck, Barthel) freuten sich nach 1:51,62 Min. über zweite Plätze. Bronzemedaillen gewannen Irina Timm (60 m Hürden Jugend A – 8,54 Sek.), Sabine Langfinger (Hochsprung Jugend A – 1,45 m) und Daniel Oexner (60 m Hürden Jugend A – 9,04 Sek.).

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